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Die Geschichte vom Valentinstag

Die Valentinstag Geschichte kann man sicherlich als eine besonders lange und auch traditionelle Begebenheit beschreiben, die nicht erst seit dem Jahre 1929 besteht. Doch entgegen der heutzutage weit verbreiteten Meinung besitzt dieser Tag der Liebe ebenso wie auch Halloween einen religiösen Hintergrund, der aber zumeist vergessen wird und stattdessen wird der Valentinstag mit dem Bischof Valentin von Terni in Verbindung gebracht.

Aber wann oder warum wird der Valentinstag eigentlich genau an diesen Datum gefeiert? Die religiöse Wurzel des Valentinstag beruht darauf, dass am 14. Februar in christlichen Glaubensgemeinschaften die Ankunft Jesu als himmlischer Bräutigam gefeiert wurde.

Dieser religiöse Aspekt wurde jedoch von der Sage um den verstorbenen Märtyrer Valentin von Terni verdrängt, dessen Handeln und die daraus resultierenden Auswirkungen zahlreiche verliebte Paare im dritten Jahrhundert besonders zu schätzen wussten. Denn Terni war ein Bischof, der sich gegen die festen Strukturen der römischen Herrschaft sträubte und auch Soldaten den christlichen Ehesegen spendete, obwohl diese eigentlich unverheiratet bleiben sollten.

Der Legende nach standen aber diese Ehen fortan unter einem vielverheißenden guten Stern, der alle verliebten Paare besonders schützte. Dieser Schutz wurde dadurch besiegelt, dass sich der Bischof aus dem Bekenntnis zur Liebe opferte und am 15. Februar 269 enthauptet wurde.

Dieser Todestag des selbstlosen Terni wurde dann in Bezug auf den Valentinstag noch mit der Legende um die römische Göttin Juno bereichert. Denn diese war die Schutzpatronin der Ehe und man sagt, dass sie jungen unverheirateten Frauen an diesen Tag den Namen des richtigen Mannes nennen konnte. So wie daher viele Frauen der damaligen Epoche sich am Valentinstag den göttlichen Beistand erhofften, so zogen die jungen Männer an diesen vielversprechenden Tag Lose der noch ledigen Frauen aus ihrem Ort, um so die richtige zu finden.